Vita
Martin Metzdorf – Künstlerische Vita
- 1956 geboren in Großburgwedel / Hannover
- lebt und arbeitet als freischaffender Bildhauer in Osnabrück
- Lehramtsstudium – Gestaltendes Werken – Universität Hannover
- Zivildienst – Holzspielzeug gestalten und herstellen – Tischlerei der Osnabrücker Werkstätten
- Dozent für handwerklich und gestalterische Techniken – Berufsfachschule für Ergotherapie Osnabrück
- Lehramtsstudium – Sonderpädagogik – Universität Bremen
- Förderschullehrer a.D. – Schwerpunkt Gestaltendes Werken und inklusive Beschulung an Osnabrücker Schulen
- Leiter einer offenen Holzwerkstatt für Lehrer
Kurse, Workshops und Studienarbeiten
Besonderen Einfluss auf mein künstlerisches Schaffen haben die Begegnungen beim Herstellen von Studienarbeiten mit folgenden Bildhauerinnen und Bildhauern:
- Holz- und Stein-Bildhauerei in der Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder, Elbigenalp, Tirol: Hella Bachnetzer aus Silz, Tirol · Lukas Fuetsch aus Virgen, Tirol · Christian Waldegger aus Nauders, Tirol · Pascal Wirth aus Saarbrücken
- Shona-Art – Bildhauerkunst Simbabwes: Daina Nyakudya Tago und Tago Taszvitya vom Chitungwiza Art Center in Harare / Simbabwe – Workshop im Heidelberger Zoo
- Holz-Bildhauerei: Susanne Berber-Credner, Neuenkirchen/Vörden · Maria Breer-Dühnen, Bramsche-Malgarten · Franz Greife, Osnabrück · Peter Markgraf, Melle · Bernd Obernüfemann, Melle · Otokar Silva, Lutzmannsburg, Burgenland
- Stein-Bildhauerei: Annette Booss, Heiligenberg · Rolf Brüning, Bramsche-Malgarten · Angela Große, Hilter · Monika Hamann, Belm · Marion Plaßmann, Gütersloh · Wolfgang Völker, La Chapelle aux Bois, Lothringen · Agnes von Döllen-Helmrich, Goldenstedt
- Metall-Bildhauerei: Bernd Bannach, Winsen/Luhe · Martin Siepelmeyer, Georgsmarienhütte · Otokar Silva, Lutzmannsburg, Burgenland
Arbeitsweise
Martin Metzdorf bevorzugt Werkstücke aus Holz oder Stein, die Risse, Spalten, Äste, Verwerfungen oder Ablagerungen aufweisen. Beim Freilegen der endgültigen Form integriert er die Eigenheiten des Werkstückes zu einem Unikat. Die Skulpturen zeigen eine klare, reduzierte Formensprache. Durch die fein gearbeiteten und jetzt weichen Oberflächen entsteht sanft glänzende Farbigkeit, die zur Berührung inspiriert. – Dies ist durchaus gewollt. – So kann man mit allen Sinnen nachspüren, wie die meist weiblichen Figuren aus nicht perfektem Grundmaterial bearbeitet wurden. Neben den vollplastisch ausgearbeiteten Figuren gestaltet er auch Reliefs, die bilderartige Wirkungen erzielen.

































